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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="16415"><titleStmt><title>Johann Gottlieb Fichte an Georg Andreas Reimer</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext ohne Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/16415</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Fichte, Johann Gottlieb: Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Abteilung III, Bd. 4: Briefe 1799–1800. Hg. v. Hans Gliwitzky und Reinhard Lauth. Unter Mitwirkung v. Peter K. Schneider und Manfred Zahn. Stuttgart 1973, S. 338.</title></bibl><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Privatbesitz</institution></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/16415"><correspAction type="sent"><persName key="7180" ref="https://d-nb.info/gnd/118532847 ">Johann Gottlieb Fichte</persName><placeName key="15" ref="https://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName><date when="1800-10-21">1800-10-21</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="7134" ref="https://d-nb.info/gnd/118831194 ">Georg Andreas Reimer</persName><placeName key="15" ref="https://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-073g-0.tif"/></facsimile><text><body><div><p>d. 21. 8br. 1800.	<lb/>Eine Anfrage, mein theurer Freund.<lb/>1.) Die Zeit, die ich für die Ausarbeitung der Ihnen versprochnen Schrift, die auch wirklich schon einen guten Anfang genommen hatte, bestimmte, ist mir auf andere Weise verschwunden. Jezt bin ich, durch die Ankunft eines, dem ich ein Privatissimum über die Wissenschaftslehre lese, über diese gerathen. Ich hatte vor, diesen Winter die leztere für den Druk, in einer neuen Darstellung zu bearbeiten. Ich gewinne an Zeit, wenn ich ungestört an <hi rend="slant:italic">diese</hi> Arbeit gehen kann. – <lb/>Da jene Schrift nun ohnedies zur MichaelisMesse nicht kommen kann, verschlägt es Ihnen viel, wenn sie erst zur <hi rend="slant:italic">OsterMesse</hi> k. I. erscheint? – wo ich sie sodann gewiß liefern werde. Sie wird sodann zugleich das <hi rend="slant:italic">ZeitInteresse</hi> haben, daß sie eine fast <hi rend="slant:italic">untrennbare</hi> Einleitung zur neuen Darstellung d. W.L. (dort werde ich gar keine Einleitung machen[,] aber auf diese verweisen..) abgeben wird[.]<lb/>2.). Würden Sie auch auf diesen Fall die Güte haben, mir etwa zum Neuen Jahre ein paar Hundert Thaler abschläglich auszuzahlen.? – Zwar, wenn ich alles beitreiben könnte, was ich zu fodern habe, und haben werde, so bedürfte ich’s nicht, Ihnen damit beschwerlich zu fallen. Aber das ist eben die Frage, ob ich bei dieser Entfernung derer, auf die diese Anfoderungen gehn, es werde beitreiben können.<lb/>Verzeihen Sie<lb/>Ihrem ergebensten<lb/>Fichte. <lb/>Herrn Buchhändler <hi rend="slant:italic">Reimer</hi><lb/>im Comtoir der Real=Schul=Buchhandlung.</p></div></body></text></TEI>
