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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="16594"><titleStmt><title>Caroline von Schelling an Louise Philippine Antoinette Michaelis</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext mit Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/16594</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Schelling, Caroline von: Briefe aus der Frühromantik. Nach Georg Waitz vermehrt hg. v. Erich Schmidt. Bd. 1. Leipzig 1913, S. 225‒226.</title></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/16594"><correspAction type="sent"><persName key="7212" ref="https://d-nb.info/gnd/118607049 ">Caroline von Schelling</persName><placeName key="2698" ref="https://d-nb.info/gnd/4037446-4">Marburg</placeName><date when="1791-07-30">1791-07-30</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="24242" ref="https://d-nb.info/gnd/1078973520">Louise Philippine Antoinette Michaelis</persName><placeName key="2" ref="https://d-nb.info/gnd/4021477-1">Göttingen</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-0773-0.tif"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-0773-1.tif"/></facsimile><text><body><div><p><placeName key="2698">[Marburg]</placeName> Sonnabend Nachmittag d. 30 Jul. [1791].<lb/>Wie gut ists, liebe Mutter, daß ich mich seit kurzen in meinen Sinn schon so ganz darauf vorbereitet und Anstalten geordnet habe, als wenn meines Bleibens hier nicht lange mehr seyn könte. Es ist eben wieder etwas vorgefallen, wovon ich mich bemühen will, Ihnen eine so ruhige Erzählung zu geben, als ich in mir selbst ruhig bin, wenigstens jezt es wieder geworden bin, obgleich die Erschütterungen der beyden lezten Tage wohl alle vorhergehenden noch überstiegen. Auch Sie sind darauf vorbereitet – es liegt auch weiter nichts in dem folgenden, was Sie irgend kränken könte. Sie werden nur daraus sehn, daß ich mit Eile und Eifer auf mein Weggehn denken muß. Ich habe auch bereits gehandelt. Alles was dahin gehört geht mit dieser Post ab – ich habe zu verschiedne Hülfsquellen aufgeboten, als daß mir nicht eine gelingen müßte. Von Ihnen hab ich mir nur zu erbitten, daß Sie mir den Uebergang und die Manier durch die Erlaubniß erleichtern einige Wochen in Ihrem Hause zuzubringen. <persName key="2770">Meines Vaters</persName> schwache Gesundheit giebt dazu den besten Vorwand, und ich werde die Zeit über nicht ganz unnüz dort seyn. Ich kan Ihnen nicht läugnen, daß ich <hi rend="weight:bold;spacing1:3">ungern</hi> komme – nur Sie wieder zu sehn kan mir in <placeName key="2">Göttingen</placeName> Freude machen, und Sie sähe ich lieber unter andern Umständen. Davon nachher mehr, nur erst meine Erzählung. …<lb/>[Ende fehlt.]</p></div></body></text></TEI>
