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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="17687"><titleStmt><title>Samuel Ernst Stubenrauch an Friedrich Schleiermacher</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext mit Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/17687</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst: Kritische Gesamtausgabe. Abt. 5, Bd. 1. Briefwechsel 1774‒1796 (Briefe 1‒326). Hg. v. Andreas Arndt u. Wolfgang Virmond. Berlin u.a. 1985, S. 382‒383.</title></bibl><bibl>https://schleiermacher-digital.de/briefe/</bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/17687"><correspAction type="sent"><persName key="24865" ref="https://d-nb.info/gnd/139551379">Samuel Ernst Stubenrauch</persName><placeName key="24861">Drossen</placeName><date when="1795-06-11">1795-06-11</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="7133" ref="https://d-nb.info/gnd/118608045">Friedrich Schleiermacher</persName><placeName key="10562" ref="https://d-nb.info/gnd/4034340-6">Landsberg (Warthe)</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-07xr-0.tif"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-07xr-1.tif"/></facsimile><text><body><div><p>d. 11 Juni 95.<lb/>[. . .] Da war ich also sehr beruhigt als ich sah, daß <persName key="27311">Herr Schumann</persName> todt; denn für den ist’s ein wahres Glükk, und wir haben Ursach Gott zu danken, wie ich auch an <persName key="27270">Frau Benike</persName> geschrieben, daß er ihm ein so ruhiges sanftes Ende gegeben. Ihre Noth hätten Sie in Ansehung meiner sich ganz und gar ersparen können; ich werde mich nicht melden. Auch sagte ich Ihnen ja schon im vorigen Sommer, daß ich ausdrükklich an <persName key="8104">Herrn Sack</persName> geschrieben, daß ich, wenn Sie die Stelle erhalten könnten, Ihnen auf keine Weise in den Weg treten würde. Und daß dies von mir ganz aufrichtig und ohne allen Hinterhalt gesagt und geschrieben, davon könnten Sie sich leicht überzeugen, wenn Sie etwas zurükkdenken wollten, wie wir uns jederzeit aufs freundlichste und mit aller Offenherzigkeit ohne die allergeringste Falschheit gegen Sie betragen haben. Ich würde überhaupt gar nicht an die <placeName key="10562">Landsberg</placeName>er Stelle gedacht haben – denn nach allem was mir von den dortigen Einkünften und Emolumenten bekannt ist, würde ich mich in Ansehung der Einkünfte eher noch verschlimmern als verbessern –, wenn nicht jenes Gerede, daß man in <placeName key="15">Berlin</placeName> mich dazu bestimmt habe, und Ihre eigne Versicherung, daß Sie, wenn der Todesfall früher einträte als die Reihe der Beförderung an Ihnen sei, doch die Stelle nicht bekommen würden, mich veranlaßt hätte darüber an Herrn Sack zu schreiben, und was ich ihm geschrieben, habe ich Ihnen damals alles gesagt.</p></div></body></text></TEI>
