﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="18696"><titleStmt><title>Novalis an Auguste von Hardenberg</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext ohne Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/18696</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Novalis: Schriften. Tagebücher, Briefwechsel, Zeitgenössische Zeugnisse. Hg. v. Richard Samuel, Hans-Joachim Mähl und Gerhard Schulz. Bd. 4. Stuttgart u.a. 1975, S. 296‒297.</title></bibl><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Freies Deutsches Hochstift</institution><idno type="signatur">No. 4, Bl. 1; FDH Nr. 11847</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/18696"><correspAction type="sent"><persName key="7378" ref="https://d-nb.info/gnd/118588893 ">Novalis</persName><placeName key="13" ref="https://d-nb.info/gnd/37172-5">Dresden</placeName><date when="1799-08-12">1799-08-12</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="25494" ref="https://d-nb.info/gnd/116465158">Auguste von Hardenberg</persName><placeName key="241" ref="https://d-nb.info/gnd/4065247-6">Weißenfels</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-08lf-0.tif"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-08lf-1.tif"/></facsimile><text><body><div><p>Dresden,<lb/>Den 12ten Aug[ust]. [1799]. [Montag]<lb/>Liebstes Mütterchen. Meinem Versprechen gemäß nur einige Zeilen. Donnerstags früh kam ich nach Freyberg – traf Julien froh und munter – blieb bis Sonnabend Mittag. Sonnabend Abend langten wir in Dresden an – fanden bald Carlen – der sich sehr freute – aber noch bis jetzt ohne Resolution und daher im äußersten Zustande der Ungewißheit. Das Töplitzer Bad hat er albern gebraucht – und sich das Carlsbad damit wieder etwas verdorben. Wenn er nur erst fixirt ist – so wird Leib und Seele gewinnen – die Tante [Miltitz] glaubt nicht, daß die H[uldenberg] einwilligt – für die R[echenberg] ist Miltitz sehr eingenommen. Carl scheint noch nicht über sie bestimmt zu seyn. R[echenberg] ist in Bautzen und unbändig verliebt. Caroline soll sich sehr gut genommen haben – Die Tante ist mit Carl sehr freundlich – Mit mir indifferent. Morgen abend kommen Vater und Schwestern, alle sehr wohl. Carol[ine] soll mit aller Gewalt erst in Weißenfels Ja sagen. Der Vater hat noch große Lust, R[echenberg] recht zu scheeren – <hi rend="slant:italic">Du</hi> wirst schon Einhalt thun. An Stichelreden solls morgen nicht fehlen. Julien kommt auf den Sonntag her – wenn sie schon fort sind – Anders ließ sich es nicht machen – Sie ist unbeschreiblich glücklich – und Dir sehr <hi rend="weight:bold">dankbar</hi>. Sie empfiehlt sich der herrlichen Mutter und Sidonien herzlich.<lb/>Ich soll mit Carln in die Lausitz – Ich lasse mir alles gefallen – der Vater mag entscheiden. Ich hoffe C[arl] als Bräutigam mitzubringen. Lebt wohl – behaltet mich und J[ulie] lieb – ich schreibe diese Woche noch einmal.<lb/>Dein Sohn<lb/>Fritz.<lb/>Bernhard befindet sich wohl – ist von allem ungerührt – und führt sich leidlich auf. R[echenberg] hat schon schöne Sachen eingekauft. Im Oct[ober] <hi rend="weight:bold">muß</hi> die Hochzeit seyn!!!!!!</p></div></body></text></TEI>
