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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="18734"><titleStmt><title>Jeanette Danscour an Novalis</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext ohne Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/18734</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Novalis: Schriften. Tagebücher, Briefwechsel, Zeitgenössische Zeugnisse. Hg. v. Richard Samuel, Hans-Joachim Mähl und Gerhard Schulz. Bd. 4. Stuttgart u.a. 1975, S. 374‒375.</title></bibl><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Freies Deutsches Hochstift</institution><idno type="signatur">FDH Nr. 11901</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/18734"><correspAction type="sent"><persName key="25533" ref="https://d-nb.info/gnd/116025522">Jeanette Danscour</persName><placeName key="24005" ref="https://d-nb.info/gnd/1153848295">Grüningen (Greußen)</placeName><date when="1795-03-07">1795-03-07</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="7378" ref="https://d-nb.info/gnd/118588893 ">Novalis</persName><placeName key="10806">Tennstedt</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-08mh-0.tif"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-08mh-1.tif"/></facsimile><text><body><div><p>[Grüningen, 7. März 1795, Sonnabend]<lb/>Das hab ich leider vermuthed daß Sie mein bester Krank sein müßten, weil wir Heute das Vergnügen nicht hatten, Sie hier zu sehen, Mutter, und Tochter, haben sich bald dodt gefragt, was wohl die Ursach Ihres außen bleibens sein möchte, und als es mitag wurde, und Sie noch nicht kamen so sagte die Mutter, nun wierd er wahrscheinlich nicht kommen, da wollen wir diesen Nachmitag einen Besuch bei Magisters abstatten. Der Vater ist Heute früh nach Sömmern geriten, umdestomehr haben wir gewünscht das Sie bey uns sein möchten, die Mutter hatte sich schon auf eine parti Caßino gefreud, aber ihre Freude ward ihr zu Waßer – ich wolde meine Vermuthung were es auch geworden, die gute Sophi war sehr erschrocken als ich ihr sagte, daß Sie das Fieber hätten, sie empfiehld sich Ihnen tausendmahl, wie auch die Mutter, beyte laßen Ihnen recht von Herzen baldige Beßerung wünschen, und das es der aufrichtichste Wunsch Ihrer ganz ergebner<lb/>Danscour<lb/>ist, werden Sie nicht bezweiflen in Eil<lb/>Wann der Vater nach Langensalza reist kann ich nicht genau bestimmen ich schriebe herzlich gern mehr aber der Bote ist ein Narr mit treiben, um Gottes willen machen Sie nur daß Sie wieder gesund werden, schreiben Sie mir ja bald was Sie machen.</p></div></body></text></TEI>
