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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="19333"><titleStmt><title>Heinrich Wilhelm Ferdinand Klaproth, Friedrich Schleiermacher an Armendirektorium</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext ohne Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/19333</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst: Kritische Gesamtausgabe. Abt. 5, Bd. 5. Briefwechsel 1801‒1802 (Briefe 1005‒1245). Hg. v. Andreas Arndt u. Wolfgang Virmond. Berlin u.a. 1999, S. 281‒282.</title></bibl><bibl>https://schleiermacher-digital.de/briefe/</bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/19333"><correspAction type="sent"><persName key="26253">Heinrich Wilhelm Ferdinand Klaproth</persName><persName key="7133" ref="https://d-nb.info/gnd/118608045">Friedrich Schleiermacher</persName><placeName key="15" ref="https://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName><date when="1801-12-07">1801-12-07</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="24887">Armendirektorium</persName><placeName key="15" ref="https://d-nb.info/gnd/2004272-3">Berlin</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-08ss-0.tif"/><graphic n="2" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-08ss-1.tif"/></facsimile><text><body><div><p>Ew. Excellenz und Einem Hochlöblichen Armendirektorium sehen wir uns genöthigt, anzuzeigen, daß die Charitékaße seit einigen Monathen den Anfang gemacht hat, uns unser Gehalt in Münze auszuzalen, ungeachtet wir es von jeher in Courant erhielten, wie dies auch unsere Quitungen beweisen. Zweimal ließen wir uns zur Annahme der Münze bereitwillig finden, weil man uns versicherte, die Kaße habe grade kein Courant, wir möchten vorerst nur die Münze nehmen, nach ein Paar Tagen würde man uns dieselbe gern gegen Courant umsetzen. Wir machten indeß von diesem Anerbieten zufällig keinen Gebrauch. Jezt aber, da man uns das Gehalt für den Monath November dieses Jahres durchaus in Münze aufdringen will, können wir uns dabey nicht länger beruhigen, denn wir sind überzeugt, daß die Kaße, da wo sie Courant erheben soll, gewiß nicht Münze annehmen wird, ohne dagegen Agio zu verlangen. – Auch wir müßen so manche unserer Bedürfniße oft in Courant bezalen, haben wir es nicht, so müßen wir nach dem jedesmaligen Cours die Agio erlegen; es wird also offenbar unser Gehalt verkürzt, wenn wir Münze erhalten. – Ew. Excellenz und Ein Hochlöbliches Armendirektorium sind aber viel zu gerecht und billig, als daß Sie diese Verminderung unseres so geringen Gehaltes zugeben sollten, und wir bitten daher eben so ehrerbietig als dringend, der Charitékaße den Befehl zukommen zu laßen:<lb/>daß man uns wie bisher unser Gehalt in Courant auszahle.<lb/>Wir verharren mit der vollkommensten Hochachtung<lb/>Ew Excellenz und Eines Hochlöblichen Armendirektorii ergebenste <lb/>Schleiermacher Klaproth <lb/>Berlin den 7ten Xbr 1801.</p></div></body></text></TEI>
