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<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="20024"><titleStmt><title>Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling an Friedrich Immanuel Niethammer</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition/></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="edition">Korrespondenzen der Frühromantik</ab><ab type="state">Einmal kollationierter Druckvolltext ohne Registerauszeichnung</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/20024</idno></publicationStmt><sourceDesc><bibl n="carrier1"><title>Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von: Briefe und Dokumente. Bd. 1. 1775‒1809. Hrsg. v. Horst Fuhrmans. Bonn 1962, S. 84.</title></bibl></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/20024"><correspAction type="sent"><persName key="7155" ref="https://d-nb.info/gnd/118607057">Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling</persName><placeName key="22" ref="https://d-nb.info/gnd/4035206-7">Leipzig</placeName><date when="1796-07-29">1796-07-29</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="7396" ref="https://d-nb.info/gnd/118734865">Friedrich Immanuel Niethammer</persName><placeName key="12" ref="https://d-nb.info/gnd/4028557-1">Jena</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier1" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-095m-0.tif"/></facsimile><text><body><div><p>Leipzig den 29ten Jul. – 96<lb/>Ich schike Ihnen die erste Lieferung meiner Fragmente über <hi rend="slant:italic">Nicolai</hi>, soweit ich unter täglichen Störungen bis jezt schreiben konnte: Je von 8. Tag zu 8. Tag soll eine neue Lieferung folgen.<lb/>Ich bitte Sie nun geh., Sie so vorteilhaft wie möglich an Mann zu bringen. Ich wünschte es in <hi rend="slant:italic">Medianoktav</hi> auf erträglichem Papier, mit deutschen Lettern, nicht gar zu ärmlich gedrukt. Das Honorar überlasse ich Ihnen. Dagegen wünschte ich gegen 24. <hi rend="slant:italic">Freiexemplarien</hi> auf Schreibpapier zu bekommen. Ich sehe nun ein, wie gut Ihr Rath war, die Sache anonym zu schreiben. Ich bitte Sie also auch, mich dem Buchhändler nicht zu nennen, auch sonst zu sorgen, daß die Sache nicht bekannt wird.<lb/>Ich sehe die ganze Sache nun als eine gute Gelegenheit an, manche andre Anmerkung mit einzustreuen. Dadurch wird freilich die Sache weitläufiger, als ich selbst gewünscht hätte. Das ist aber unvermeidlich.<lb/>Das ganze ist schnell geschrieben. Um so mehr wünschte ich es von Ihrer Freundschaft erhalten zu können, daß Sie das ganze durchlesen eh' es gedrukt wird. Sie werden mich auf's neue verbinden, wenn Sie nach Ihrem Gutdünken darin ändern, zusezen, und wegstreichen, statt eines allzuschwachen Ausdruks einen stärkeren, und statt des allzustarken einen schwächern sezen, wo es Ihnen nöthig dünkt. Sie haben Einmal an der Sache Anteil genommen, betrachten sie sie nun vollends ganz als die Ihrige.<lb/>Ich hoffe, Sie haben das Paket nebst meinem Briefe erhalten. Ich wünschte, auf die Anfrage wegen der Recension bald Antwort zu erhalten. Geht es damit nicht, so soll er gelegentlich in den Fragmenten wegbekommen, was ihm gehört.<lb/>Mit der hochachtungsvollsten Freundschaft<lb/>der Ihrige<lb/>Sch.</p></div></body></text></TEI>
