﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0"><teiHeader><fileDesc n="4424"><titleStmt><title>August Wilhelm von Schlegel, Caroline von Schelling an Gottlieb Hufeland</title><editor><persName role="Herausgeber der Website"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Herausgeberin der Website"><forename>Laura</forename><surname>Fath</surname><affiliation>Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</affiliation></persName><persName role="Implementierung Backend/Frontend der Website"><forename>Sandra</forename><surname>Weyand</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="User Experience / Grafisches Design"><forename>Michael</forename><surname>Lambertz</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Projektübergreifende technische Koordination"><forename>Radoslav</forename><surname>Petkov</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Thomas</forename><surname>Burch</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName><persName role="Verantwortlich für die Projektdurchführung am TCDH"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname><affiliation>Trier Center for Digital Humanities / Universität Trier</affiliation></persName></editor><respStmt><orgName ref="https://www.uni-mainz.de/">Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</orgName><orgName ref="http://kompetenzzentrum.uni-trier.de">Kompetenzzentrum - Trier Center for Digital Humanities</orgName><resp ref="https://www.briefe-der-romantik.de/team">Mitwirkende</resp></respStmt></titleStmt><editionStmt><edition><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName><persName role="Bearbeiter/in"><forename>Olivia</forename><surname>Varwig</surname></persName></edition></editionStmt><publicationStmt><publisher><persName role="Herausgeber"><forename>Jochen</forename><surname>Strobel</surname></persName><persName role="Herausgeberin"><forename>Claudia</forename><surname>Bamberg</surname></persName></publisher><availability><licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/">Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 4.0 DE)</licence><ab type="version"/><ab type="edition">Digitale Edition der Korrespondenz August Wilhelm Schlegels</ab><ab type="state">Neu transkribiert und ausgezeichnet; zweimal kollationiert</ab></availability><date when="2025-09-15"/><idno type="url">https://briefe-der-romantik.de/letters/view/4424</idno></publicationStmt><sourceDesc><msDesc n="carrier2"><msIdentifier><institution>Frankfurt am Main, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg</institution><idno type="signatur">Autogr.A.W.v.Schlegel</idno></msIdentifier><physDesc><objectDesc><ab type="type">Manuscript</ab><ab type="subtype">Original</ab><ab type="pages">4 S., hs. m. U.</ab><ab type="note">Empfänger sowie Empfangsort erschlossen. – Der Brief antwortet auf Hufelands Schreiben vom 02.08.1798.</ab></objectDesc></physDesc></msDesc></sourceDesc></fileDesc><profileDesc><correspDesc ref="https://briefe-der-romantik.de/letters/view/4424"><correspAction type="sent"><persName key="7125" ref="https://d-nb.info/gnd/118607960">August Wilhelm von Schlegel</persName><persName key="7212" ref="https://d-nb.info/gnd/118607049 ">Caroline von Schelling</persName><placeName key="13" ref="https://d-nb.info/gnd/37172-5">Dresden</placeName><date when="1798-08-12">1798-08-12</date></correspAction><correspAction type="received"><persName key="7211" ref="https://d-nb.info/gnd/117053961">Gottlieb Hufeland</persName><placeName key="12" ref="https://d-nb.info/gnd/4028557-1">Jena</placeName></correspAction></correspDesc></profileDesc></teiHeader><facsimile><graphic n="1" decls="carrier2" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-030p-f.jpg"/><graphic n="2" decls="carrier2" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-030p-g.jpg"/><graphic n="3" decls="carrier2" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-030p-h.jpg"/><graphic n="4" decls="carrier2" url="https://briefe-der-romantik.de/cake_fud/files/temp/images/default/AWS-aw-030p-i.jpg"/></facsimile><text><body><div><p><milestone unit="start" n="10081"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="10081"/> <placeName key="12"><hi rend="overstrike:1">Jena</hi></placeName> <placeName key="13">Dresden</placeName> d 12. Aug<lb/>1798<lb/>Seyn Sie schönstens bedankt für die gütige Besorgung <persName key="766">meiner</persName> Bitten. Wegen der gemachten Auslagen bin ich in Ihrer Schuld und werde nicht ermangeln, sie sogleich bey meiner Zurückkunft in <placeName key="12">Jena</placeName> zu berichtigen. <lb/>Ich erfreue mich von Herzen der fortdauernden guten Nachrichten von <persName key="2937"><persName key="2935">Ihrer Familie</persName></persName>. Auf die Wahl der Namen August Wilhelm würde ich mir allerdings etwas eingebildet haben, wenn ich davon gewußt hätte; Sie meldeten mir aber bloß von <persName key="2937">dem Adolf</persName>. <lb/>Das Notificationsschreiben von <orgName key="6250">der Universität</orgName> habe ich erhalten und hier erfolgt meine Antwort, die ich so frey bin bey Ihnen einzuschließen, um sie an die Behörde zu befördern.<lb/>Inliegenden Zettel mit der Angabe der zu <name key="2973" type="work">meinen Vorlesungen</name> gewählten <milestone unit="start" n="10082"/>[2]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="10082"/> Stunden bitte ich Sie sobald als möglich <persName key="244">dem Hofrath Schütz</persName> zukommen zu lassen. Die Stunde zu dem Publicum habe ich so bestimmt, wie ich glaubte, daß es am vortheilhaftesten seyn würde, um Zuhörer erwarten zu dürfen. Sollte aber wider Vermuthen eine Collision eintreten, so bitte ich H. Hofrath Schütz, dieselbe Stunde nur auf andre Tage zu setzen; doch behielte ich sie freylich am liebsten auf den Mittwoch und Sonnabend, weil ich alsdann auf den Fall, daß die Privatkollegien zu Stande kommen, nur Einmal 3 Stunden nach einander zu lesen habe. Und doch <hi rend="overstrike:1">möchte</hi> wollte ich nicht gern später als bis 4 Uhr lesen um kein Licht nöthig zu haben; noch auch die Kollegien auf den Vormittag und Nachmittag vertheilen, um den Tag nicht zu sehr zu zerstückeln.<lb/>Der Abgang der Cur- und Liefländer, von denen wir hier die Herren <persName key="5749">Schiemann</persName> und <persName key="5748">von Firks</persName> gesehen haben, ist freylich <milestone unit="start" n="10083"/>[3]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="10083"/> ein ungünstiger Umstand, grade für das Fach worin ich arbeite.<lb/>Ich schicke Ihnen hier die Anzeige von ein paar Schriften, die <persName key="5747">den Frh. von <hi rend="family:Courier">Brabeck</hi></persName> und seine Gallerie betreffen, wovon ich wohl einen besondern Abdruck zu haben wünschte. Sie würden mich verbinden, wenn Sie mir ihn bis zu meiner Ankunft in <placeName key="12">Jena</placeName> aufbewahren wollten.<lb/>Von der Expedition <name key="1192" type="periodical">der ALZ.</name> erbitte ich mir die Rechnung über das Honorar vom Jul. – Dec. 1797, die ich immer noch nicht empfangen habe. Im Februar habe ich 100 <milestone unit="start" n="23429"/>r.<note type="Sachkommentar"><title>Reichstaler</title></note><milestone unit="end" n="23429"/> ausgezahlt erhalten, welches nach meiner ungefähren Rechnung der Betrag der in dem halben Jahre gelieferten Beyträge war. Es müßte mir also ein Theil dieser Summe vorausbezahlt seyn, wenn ich für die seitdem abgedruckten Recc. keine Abschlagszahlung zu fodern haben sollte. <milestone unit="start" n="10084"/>[4]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="10084"/> Übrigens hat es mit dieser keine Eil – es ist nur, damit ich erfahre wie ich stehe.<lb/><persName key="8">Mein Bruder</persName> läßt sich bestens empfehlen, und ist sehr erfreut, daß <name key="2948" type="work">der Aufsatz über <name key="59" type="work">W. Meister</name></name> Ihren Beyfall hat. Noch habe ich nichts von <persName key="137">Goethe</persName> darüber vernommen Es ist uns lieb, wenn Sie im <name key="162" type="periodical">Athenäum</name> einige Unterhaltung finden – auf Michaelis hoffe ich das 3<hi rend="offset:4;underline:1">te</hi> St. mitzubringen.<lb/><name key="2929" type="work">Das Huldigungsgedicht</name> hat, wie man mir aus <placeName key="15">Berlin</placeName> schreibt, Aufmerksamkeit erregt und <persName key="515">der König</persName> selbst hat sich günstig darüber geäußert.<lb/>Die herzlichsten Grüße von <persName key="23">Carolinen</persName> an Sie, <persName key="2935">Ihre werthe Gattin</persName> und Schwägerin und <persName key="2937">den kleinen Pathen August Wilhelm Adolf</persName>. Von <persName key="30">unserer Auguste</persName> ebenfalls – wir sind alle gesund und vergnügt – <persName key="23">meine Frau</persName> hat ihre Brunnenkur geendigt und wir genießen noch recht den schönen Aufenthalt. Leben Sie recht wohl.<lb/>Ganz der Ihrige<lb/>AWSchlegel<lb/><milestone unit="start" n="10089"/>Darf ich die Danksagungsschreiben an die Höfe wohl bis zu meiner Zurückkunft aufschieben?<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Randbeschriftung</title></note><milestone unit="end" n="10089"/><lb/><milestone unit="start" n="10086"/>[1]<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Paginierung des Editors</title></note><milestone unit="end" n="10086"/> <milestone unit="start" n="10087"/><persName key="23">Ich</persName> bitte unterthänig um eilige und schleunige Besorgung der Einlagen besonders der auf die Post.<note type="Notiz_zur_Transkription"><title>Randbeschriftung von Caroline von Schelling</title></note><milestone unit="end" n="10087"/></p></div></body></text></TEI>
